Kategorie-Archiv: Technik

Rock’n’Roll-Technik

Im Team haben wir 3 (!) Technik-Reihen mit je 16 Teilnehmern gestartet. Ich habe mich bei 2en beteiligt.

Hier mein erster Beitrag zur Rock’n’Roll-Technik:

Verwendet habe ich das sale-a-bration-Set Blumen von Herzen (sab S. 4), gestempelt in limette und meeresgrün, die Wortstanze DICH stammt aus den Thinlits Formen Wunderbar, ebenfalls ein sab-Produkt (sab S. 17), das es aber auch im Jahreskatalog 2018/19 geben wird. sale-a-bration ist übrigen noch bis 31. März!

Wenn Ihr auch gerne mal einige Techniken ausprobieren wollt, meldet Euch zu meinen Stempelabenden an. Die Termine findet Ihr in der rechten Spalte oder unter TERMINE – Stempelabende.

Die Technikkarten von den März-Abenden zeige ich Euch dieser Tage. Morgen ist erst noch mal eine Challenge dran. Ab 8 Uhr (das ist in der heutigen Zeit 7 Uhr) geht’s los.

Brushos und Am Ufer

Bei der amerikanischen Demo Jane Allmark habe ich gesehen, dass sie die flächigen Stempel vom Stempelset Am Ufer (FSK S. 48, Waterfront) mit den Brushos (hochpigmentierte Aquarellfarben, pulverisiert) stempelt.

Das hat mir so gut gefallen, dass ich es ausprobiert habe.

Es ist eine riesen Sauerei. Die Finger, der Tisch, die Stempel, alles vergefärbt. Aber das Ergebnis lässt sich wirklich sehen. Da es für Workshops nicht die richtige Technik ist, zeige ich Euch meine beiden Karten heute schon.

Ich muss noch ein bisschen üben, die Farben sind noch sehr intensiv. Beim nächsten Mal werde ich noch weniger Brushos und mehr Wasser nehmen. Aber für den 1. Versuch finde ich die Karten prima.

Vorgehensweise:
Stempel auf Acrylblock drücken,
mit Brushos (FSK S. 26) bepudern,
leicht mit Wasser einsprühen (Stampin‘ Spritzer, JK S. 201),
unbedingt das überschüssige Wasser vom Acrylblock abwischen und
auf Papier abdrücken.
Danach könnt Ihr auch noch auf ein 2. Papier stempeln, Farbe und Wasser reichen für den 2. Abdruck.

ACHTUNG: Die Photopolymerstempel sehen danach, auch nach intensivem Reinigen, scheußlich aus. Wen das nicht stört, sollte die Technik unbedingt ausprobieren.

neue Technik ausprobiert

Seit Monaten besitze ich 2 Rollen Glanzfolie in türkis und hellgrün, die ich immer mal ausprobieren wollte. Aber dabei ist es erstmal geblieben.

Letzte Woche las ich auf einem Blog, dass Embossingpaste (Strukturpaste) auch als „Transfermedium“ genutzt werden kann, um Glanzeffekte auf Papier zu bringen.

Also habe ich meinen Bürolaminierer in den Keller getragen und ausprobiert. Was soll ich sagen, es hat auf Anhieb geklappt.

Zuerst habe ich die Embossingpaste mit Hilfe der Künstlerspachtel und Dekoschablonen Muster-Mix aufgetragen. Da sie nicht sehr lange trocknet, konnte ich kurz darauf schon die Folie aufdrücken und durch den aufgeheizten Laminierer jagen. Zuerst dachte ich, das hat nicht geklappt, weil sich die Folie so verzogen hatte und verknautscht aussah, aber als ich sie abgezogen habe, war der Effekt genau so, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Insgesamt sind es 6 Karten geworden. Alle mit dem Thinlit-Schriftzug Happy Birthday (JK S. 213) und dem Designerpapier im Block Blumengarten (JK S. 187) beklebt. Die Hintergründe sind mit den Stempelset Cheers of the Year (HWK S. 37) in petrolaquamarinzarte pflaumehimbeerrotlimette gestempelt.

Um den Glanzeffekt besser (richtig gut ist er auf den Fotos nicht) zu sehen, müsst Ihr die Fotos anklicken und vergrößern.