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Strukturpaste – nicht nur weiß

Die neue Embossingpaste ist super, sie lässt sich einfach auftragen, macht tolle Effekte und ist auf viele Arten einfärbbar. Das haben wir am letzten Freitag ausprobiert.

Bisher kannte ich nur die Versionen, ungefärbt mit Hilfe von Künstlerspachteln und Schablonen auftragen und so weiße Strukturen aufs Papier bringen. Die getrocknete Paste auf dem Papier mit Schwämmchen wischen und Farbe auftragen (hier kirschblüte).

Oder aber die Paste, vorab mit einigen Tropfen aus den Nachfüllfläschchen in der gewünschten Farbe einfärben.

Die Idee zu dieser Karte stammt von Eva aus Österreich. Ich habe nur das Kartenformat von rechteckig in quadratisch und den Text geändert, weil mir ihre Karte so gut gefiel.

Statt schwarz habe ich hier meeresgrün genommen und zum Schluss mit ein paar Pailletten aufgehübscht.

Besonders gut gefällt mir das Einfärben der Paste im Nachhinein, nach dem Trocknen. Die Embossingpaste wird ganz normal mit Spachtel aufgetragen und gut trocknen gelassen, dabei wird die Schablone NICHT entfernt (wenn Euch das doch passiert ist, könnt Ihr sie nach dem Trocknen wieder passgenau auflegen). Jetzt nehmt Ihr Euch Nachfüllfarben, tropft einige Tropfen auf die Schablone/Paste und verwischt die Tropfen mit einem Schwämmchen (achtet darauf, dass keine Farbe unter die Schablone läuft, das gibt Flecken). Ihr erhaltet einen schönen Farbverlauf.

Ich habe limette und meeresgrün ineinander gewischt.

Mich haben Embossingpaste, Künstlerspachtel und Dekoschablonen Muster-Mix (JK S. 201) überzeugt. Morgen zeige ich Euch noch eine weitere Karte, bei der ich mit Strukturpaste “herumgematscht” habe.