Kategorie-Archiv: Prämienreise

Blog Hop Stempelzeit – Mini-Album – Da passt was rein

Wenn Ihr unsere Runde in vorgesehener Reihenfolge macht, kommt Ihr von Ilonka. Sie hat Euch entsprechend unseres Themas ein Mini-Album mit viel Platz für Fotos und Erinnerungen gezeigt.

Ich habe auch überlegt, was ich für Euch vorbereiten soll und in Erinnerung kam mir ein Workshop, den ich vor 2 Jahre besucht habe. Es ging dort gar nicht um Alben sondern eigentlich um Karten, aber wir haben damals verschiedene Papiere zusammengenäht. So habe ich es jetzt auch gemacht und heraus kam ein Album für eine kleine Auswahl meiner Alaska-Fotos von unserer Incentivereise 2018.

Ich habe hierfür diverse Stücke Farbkarton (marineblau, aquamarin) und Designerpapier (Traum vom Meer JK S. 190, Portrait der Jahreszeiten sab 2 2019) zurecht geschnitten und mittig gefalzt. Der Einband ist anthrazitgrau mit dem Embossingfolder Struktureffekt (JK S. 223) geprägt.

Damit ich alle Papiere gleichzeitig „vorlochen“ konnte, habe ich sie so ausgerichtet, wie sie auch später endgültig liegen sollten. Mit einer Ahle habe ich in regelmäßigen Abständen die Löcher durch alle Papierlagen gestochen und mit dem neuen Leinenfaden in olivgrün (FSK S. 39) geriehen (mit der Nadel von oben durchs erste Loch, zurück durchs 2. usw., beim letzten Loch ging’s dann umgekehrt zurück).

Nehmt dafür am besten eine Stopfnadel, denn der Faden ist doch relativ dick. Die beiden Fadenenden habe ich nach außen geführt, verknotet und eine Schleife (Wendeband in jade/grüner Apfel, FSK S. 15) sowie einige Holzblümchen (sab S. 8, Akzente Schmetterlinge) daran gebunden. Lieber hätte ich Fische, Boote o.ä. genommen, aber da hatte ich nichts passendes zur Hand.

Für den Titel habe ich Buchstaben mit den Framelits Große Buchstaben (JK S. 218) aus marineblauem Farbkarton ausgestanzt, die ich zuvor in schwarz mit dem Stempelset Letters for you (JK S. 218) aufgestempelt hatte. In die Buchstaben habe ich mit dem Kreidemarker in weiß (JK S. 203) ein paar Akzente gemalt. Als Hintergrund habe ich ein Stück Designerpapier mit dem Embossingfolder Meereswellen geprägt. Die Jahreszahl ist in schwarz auf flüsterweiß mit dem Labler Alphabet (JK S. 175) gestempelt.

Noch eine Anmerkung: Falls Ihr Euch über meine Wahl des Designerpapiers wundert. Wir haben ja den nördlichsten Regenwald der Welt besucht und für die Fotos von dort will ich das „Weihnachtspapier“ mit den Tannenzapfen und -ästen verwenden.
So jetzt aber genug geschrieben, ich schicke Euch weiter zu Helke. Viel Spaß mit ihren Anregungen zum Mini-Album, in das eine Menge rein passt!

8 Jahre

Am 10. September 2010 bin ich Stampin‘ Up! Demonstratorin geworden.

Nie hätte ich mir erträumt, was sich daraus mal entwickeln würde. Unglaublich, und dabei wollte ich doch ’nur‘ für mich günstiger an erstklassige Stempelprodukte kommen 😂.

Die Karte bekam ich schon Anfang letzter Woche von meiner Upline Ilonka. Ganz lieben Dank, ich hab‘ mich sehr gefreut.

Mehr oder weniger zeitgleich habe ich meine 4. Prämienreise (Incentivetrip) in Folge erreicht. Wahnsinn! Danke an Euch alle – meine Kunden, meine Leser und mein Team. 💕💕💕

Im Moment jagt hier ein Termin den nächsten, aber ab kommender Woche wird’s ein bisschen ruhiger, dann gebe ich ein Blogcandy aus. Lasst Euch überraschen.

Tag 8 – Alaska Kreuzfahrt

Ihr habt immer noch den allerletzten Tag unserer Kreuzfahrt im Versprech.

Es war ein sehr langer Tag. Wir wurden bereits um 7.45 Uhr in Seattle ausgeschifft und fuhren um kurz nach 8 Uhr mit dem Reisebus Richtung City, denn wir hatten uns recht kurzfristig entschlossen, dass das die einfachste Möglichkeit war mit Koffern, rechtzeitig, aber nicht zu früh am Flughafen zu sein. Unser Rückflug ging um 18 Uhr.

Unser Busfahrer war auch gleichzeitig Reiseleiter und hat uns gut durch die Stadt navigiert. Zuerst zum Headquater (Verwaltung) von Starbucks.

Ein tolles Gebäude mit einer wunderschön eingerichteten Kaffeebar und Geschenkartikelecke, doch leider nichts für uns.



Weiter vorbei am Footballstadion der Seattle Seahawks zum Columbia Center (285 m hoch) mit Observatorium (73. Etage).

Dank des tollen Wetters hatten wir eine beeindruckende Sicht über die Stadt bis hin zu den umliegenden Bergen. Das Sky View Observatory hat übrigens 76 Etagen und ist das höchste Gebäude Seattles. Im Aufzug, auf dem Weg nach oben, erfährt man in einer beeindruckenden Filmpräsentation einiges über die Erdgeschichte.



Hier auch ein Foto der Space Needle, DES Aussichts- und Restaurantturm Seattles (wurde zur Century 21 Exposition, der Weltausstellung 1962 gebaut) nur 184 m hoch, zu der wir nicht (!) fuhren.

Und ein letzter (unscharfer) Blick auf „unser“ Schiff:

Zum Abschluss noch ein Foto des Mount Rainier, ein Schichtvulkan, 87 km südöstlich von Seattle, den man nur sehr selten, bei perfekter Sicht vor die Fotolinse bekommt. Wir hatten Glück!

Anschließend fuhren wir zum Pice Place Market, den wir an unserem 1. Tag ja bereits besucht hatten und sahen uns noch einige Stände an.

Von unserem Treffpunkt aus

gings dann auf dem direkten Weg mit unseren Koffern zum Flughafen. Um uns die Zeit bis 18 Uhr zu verkürzen, setzen wir uns noch gemütlich mit Sylvia und Petra ins Café Flora. Bei Rosemary Lemonade, Cesars Salad (Wolfgang und ich) und vegetarischen Burgern (Sylvia und Petra) verging die Wartezeit beinahe wie im Fluge.

Nach 10 Stunden Flug und einer halben Stunde Einparkzeit (wegen Problemen am Münchener Flughafen wurden viele Flüge nach Frankfurt umgeleitet) bekamen wir zwar leider unseren durchgehenden ICE nach Aachen nicht mehr, aber nach Köln fahren ja quasi minütlich Züge.

So dass wir nach kurzem Aufenthalt in Köln einen Bummelzug (32° Außentrmperatur und nur noch Stehplätze) nach Hause bekamen. Dort wurden wir von Anja und Lotta freudig am Bahnhof Rothe-Erde empfangen.

So, jetzt bin ich mit meinem Reisebericht über/nach Alaska fertig. Ich freue mich, dass Ihr alle so interessiert mitgelesen habt. Allerdings muss ich Euch sagen, dass es viel großartiger war, als ich es beschreiben konnte und es auf den Fotos erscheint. Es war wirklich ein einmaliges Erlebnis!